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Der erfolgreiche Patient

Der Entschluss

Suchtmittelabhängigkeit ist eine Erkrankung. Ein gesunder Umgang mit dieser Erkrankung ist nur durch Abstinenz zu erreichen. Der erfolgreiche Patient hat erkannt, dass er ein Problem mit einem Suchtstoff hat. Deshalb hat er sich entschlossen, etwas dagegen zu tun. Er informiert sich und sucht sich Hilfe. 

Hilfe

Es gibt eine Reihe von Hilfsmöglichkeiten. Alle Angebote sind kostenlos. Vor einem stationären Aufenthalt bei uns nutzt der erfolgreiche Patient eine oder mehrere der folgenden Möglichkeiten:

In den Suchtberatungsstellen des Caritasverbandes, des Diakonischen Werkes oder auch der Gesundheitsämter nimmt der erfolgreiche Patient Kontakt zu dort tätigen Fachleuten auf. Hier kann man sich über Suchterkrankungen informieren. Der erfolgreiche Patient wird bei seiner weiteren Planung unterstützt. Auch kommt eine länger dauernde ambulante Begleitung in Frage.

In den Selbsthilfegruppen zum Beispiel des Kreuzbundes, des Freundeskreises, des Blauen Kreuzes oder Anonyme Alkoholiker findet der erfolgreiche Patient Kontakt zu Suchtkranken, die abstinent leben. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig und sprechen über ihre Erkrankung. Jeder profitiert von den Erfahrungen des anderen als gegenseitige Hilfestellung. Dieser Rahmen hilft dem erfolgreichen Patienten, über seine Erkrankung zu reden.

Der erfolgreiche Patient informiert seinen Hausarzt über seine Krankheit. So kann sein Arzt körperliche und psychische Beschwerden richtig erkennen und behandeln.

Stationäre Behandlung

Im St.-Antonius Krankenhaus Hörstel findet ein qualifizierter Entzug statt. In der Gemeinschaft mit anderen abstinenzmotivierten Suchtkranken und unter medizinischer Kontrolle in einem suchtmittelfreien Rahmen gelingt das Absetzen des Suchtstoffes besser.
Der erfolgreiche Patient befolgt die Einschränkungen zu Beginn der Behandlung. Er hilft so dabei, Nebenwirkungen des körperlichen Entzugs zu verhindern. Nach dem körperlichen Entzug setzt sich der erfolgreiche Patient in seiner Behandlungsgruppe aktiv mit seiner Abhängigkeit auseinander. Da in unserem suchtmittelfreien Haus häufig kein Drang nach Suchtmitteln erlebt wird, kann sich der erfolgreiche Patient selbst realistischer einschätzen. Er erkennt die Hintergründe seiner Sucht und entwickelt Ideen für den zukünftigen Umgang mit seiner Erkrankung. Verhaltensweisen, die seinen Wunsch zur Abstinenz unterstützen, werden überlegt und aktiv eingeübt.

Die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit wichtigen Menschen in seinem Leben ist beim erfolgreichen Patienten groß. Er strengt sich an, seine persönlichen Beziehungen zu verbessern, weil er um die Wichtigkeit für ihn und für andere weiß. Der erfolgreiche Patient ist bemüht, persönliche Themen einzubringen und bringt sich selbstkritisch in die Behandlung ein.
Vor seiner Entlassung hat der erfolgreiche Patient eine verbindliche Entscheidung über seine Weiterbehandlung zu Hause getroffen. Nach zwei Wochen berichtet er bei der Wiedervorstellung von seinen ersten Erfahrungen mit dem gerade begonnenen suchtmittelfreien Leben.